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Städtische Einrichtungen

Die Stadtgeschichte

Von der slawischen Grenzburg zur modernen Kleinstadt

Die Stadt Ribnitz ist genau wie Kröpelin, Sülze und Marlow eine landesherrliche Gründung in der damaligen Herrschaft Rostock. An der alten Handelsstraße entlang der Ostseeküste, die von Lübeck über Rostock nach Stralsund und weiter Richtung Osten führte, entstand wohl zu Beginn des 13. Jh. zunächst eine Burg zum Schutz des Passes über den Grenzfluss Recknitz. Nur an diesem Pass konnte die sumpfige Flussniederung Jahrhunderte lang durchquert werden, um ins benachbarte Pommern zu gelangen. Der Name Ribnitz ist slawischen Ursprungs und spricht vom legendären Fischreichtum der Boddengewässer (rybanis = Fischort). Ein slawisches Fischerdorf als Vorgänger der später planmäßig angelegten Stadt ist durch archäologische Funde nachgewiesen. Auch in einer Urkunde des Klosters Doberan aus dem Jahr 1192 ist bereits von einem Ort namens Ribnitz die Rede. Die erste urkundliche Erwähnung unter der Bezeichnung „Stadt Ribnitz“ stammt von 1233.

Um 1250 beschloss Rügenfürst Jaromar, auf der anderen Seite der Recknitz eine Festung gegen die mecklenburgischen Nachbarn zu errichten. Er ließ einen festen Turm bauen und verlieh dem Dorf „Damechore“ 1258 das Stadtrecht. Auch der Name des heutigen Stadtteils Damgarten ist slawischen Ursprungs und bezeichnet seine ursprüngliche Lage (dam - Eiche und gora - Berg).

Bis zur Zusammenlegung der beiden Städte Ribnitz und Damgarten im Jahr 1950 zur Doppelstadt Ribnitz-Damgarten vergingen einige Jahrhunderte. Heute kann die Boddenstadt auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, der im Stadtarchiv und in den Chroniken der Stadt nachgespürt werden kann.

Ribnitz-Damgarten

Kloster- und Stadtgeschichte
Ribnitz-Damgarten

Ribnitz, Damgarten und ein adliges Kloster in acht Jahrhunderten - dokumentiert vom Freundeskreis Kloster- und Stadtgeschichte e.V.

Kurzchronik

Von der Grenzfestung zur Doppelstadt

Persönlichkeiten

Vom Baumeister bis zum Bürgermeister

Stadtarchiv

Das Gedächtnis der Stadt