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Forstreviere

Wald als Wirtschaftsstandort

Der Wald der Stadt Ribnitz-Damgarten umfasst heute drei Revierteile mit einer Gesamtfläche von 1700 Hektar, die sich aus 1500 ha Holzboden und 200 ha Nichtholzboden (Moore, Wiesen, Wege) zusammensetzen.

Zwischen Ostsee und Bodden, am südlichen Rand des Fischlandes, liegt der nadelholzdominierte Revierteil Neuheide mit dem „Naturschutzgebiet Ribnitzer Großes Moor“. Grundwasserbeeinflusste nährstoffarme Heidesande mit starken Rohhumusauflagen sind die dominierenden Waldböden in diesem Revierteil. Hauptbaumart auf den nährstoffarmen Sanden des Reviers ist die Kiefer, aber auch Roterle und Birke sind in Sümpfen und Brüchen anzutreffen. Dazu gehört auch der etwas westlich von Körkwitz gelegene Wald, Deckbusch genannt. An Stelle des Deckbusches waren einst Wanderdünen, die mit Reisig bedeckt wurden, um Neuaufforstung zu ermöglichen. Die beiden anderen laubholzreichen Revierteile, Freudenberger Holz und Pütnitzer Holz, sind aufgrund der guten Nährstoffversorgung durch Eichen, Buchen, Eschen, Erlen und Birken geprägt.

Der Gesamtholzvorrat im Stadtforst beträgt ca. 380.000 Vorratsfestmeter, jeweils zur Hälfte Laubholz und Nadelholz. Jährlich wachsen 8000 fm dazu, und 5000 fm werden pro Jahr geerntet. Bei der Holznutzung wird streng darauf geachtet, dass nicht mehr Holz eingeschlagen wird als nachwächst. Dieses Prinzip der Nachhaltigkeit garantiert so den Fortbestand des Waldes und bewahrt zugleich die Vielfalt und Schönheit der Natur. Holz ist ein umweltfreundlicher, vielseitig verwendbarer, nachwachsender Rohstoff. Holzverbrauch hilft dem Wald. Die Waldbesitzer können den Wald nur schützen und pflegen, wenn sei aus dem Holzverkauf Einnahmen erzielen.

Natur pur

Unterwegs in Wald und Moor
Natur pur

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