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Klarissenkloster
18311 Ribnitz-Damgarten
Im Kloster

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Stadtinformation
18311 Ribnitz-Damgarten
Am Markt 14

Ansprechpartner zur Kloster- und Stadtgeschichte

Kontakt: Axel Attula
Telefon: 03821 8897667
E-Mail: museumSPAMFILTER@kloster-ribnitz.de
Internet: www.kloster-ribnitz.de

Historisches Klarissenkloster in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten

Die einstige Klosteranlage wurde umfangreich saniert und ist heute eine der schönsten Ruhepunkte in der Stadt.

Über die Geschichte des Klosters erfahren Sie mehr in der Ausstellung „Dame von Welt, aber auch Nonne“ – Vom Klarissenkloster zum Adligen Damenstift. Die Ausstellung in der Klosterkirche können Sie gemeinsam mit dem Deutschen Bersteinmuseum im Kloster Ribnitz besuchen. Näheres erfahren Sie auf der Internetseite des Klosters Ribnitz.

Das Klarissenkloster Ribnitz ist im Jahre 1323 eine Stiftung des Fürsten Heinrich II. von Mecklenburg.Der Klarissenorden verehrt als seine Gründerin und Regelgeberin die Heilige Klara von Assisi (1193 - 1253). Das Kloster ist im 14. und 15. Jh. ein bedeutender Konvent. Sechs standesbewusste Äbtissinnen aus dem Mecklenburger Fürstenhaus lenken die Geschicke des Klosters bis zu dessen Umwandlung in ein adliges Damenstift.

1599 wird der mit dem Tod der Äbtissin Herzogin Ursula (1510 -1586) aufgehobene Konvent der mecklenburgischen Ritterschaft und Landschaft zur Nutzung übergeben.Bis zu 60 Nonnen leben im Kloster. Im evangelischen Damenstift waren es zwölf Frauen, zumeist Töchter des mecklenburgischen Landadels, denen das Kloster Wohnung und Deputat gewährte.

Mit dem Untergang der beiden Mecklenburger Großherzogtümer Schwerin und Strelitz wird im November 1918 auch die Aufhebung des Ribnitzer Damenstifts beschlossen.Die Frauen, denen bereits eine Klosterberechtigung erteilt worden war, erstreiten das Recht, noch einen Klosterplatz zu erhalten.

Olga von Oertzen ist die 27. gewählte Domina des Damenstifts. Als letzte im Kloster lebende Stiftsdame stirbt sie 1961.

Im Kloster finden Sie neben den Ausstellungen des Deutschen Bernsteinmuseums zur Natur- und Kulturgeschichte des fossilen Harzes und wechselnden Ausstellungen zur Stadtgeschichte auch das Standesamt und die Galerie des Kunstvereins. Das Archiv der Stadt Ribnitz-Damgarten, die Bibliothek und den Sanierungsträger der Stadt (BauBeCon Sanierungsträger GmbH) sind in ebenfalls in ehemaligen Stiftsdamenhäusern untergebracht.