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Der erste Kirchenbau erfolgte wahrscheinlich vor der Stadtgründung (1233).Durch große Stadtbrände (zuletzt 1759) wurde die Kirche mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Sie trägt Zeichen verschiedener Baustile. Spuren an der Westseite des Langhauses weisen auf die romanische Zeit zurück (z. B. ein Rundbogenfries). Auf einem alten Stadtplan von 1759 ist ein kreuzförmiger Grundriss sichtbar. Umfangreiche Umbau- und Rekonstruktionsmaßnahmen erfolgten seit 1980. 1994 wurde die neue Jehmlich-Orgel eingeweiht. Heute finden, außer Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen, regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Führungen statt.
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ist ein schlichter klassizistischer Bau mit Mittelrisalit und Dreiecksgiebel, erbaut 1832 - 1834. Im Seitenflügel an der Langen Straße befand sich bis 1912 die Stadtschule,nach Umbauten wurde es dann von der Sadtverwaltung genutz. Die 1991 begonnenen Rekonstruktionsarbeiten nach denkmalpflegerischer Zielstellung wurden mit der Gestaltung der Hoffronten abgeschlossen. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Am 1. Mai 1945 wurden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus Frauen des Konzentrationslagers Ravensbrück, Außenlager Barth, von ihrem Todesmarsch befreit.
ist der letzte Teil einer der direkt hinter der alten Stadtmauer entlangführenden Straßen. Reste der alten Stadtmauer sind in den anliegenden Grundstücken noch zu finden. Bezeichnend sind die dicht aneinander gedrängten kleinen Häuser, die sich dereinst hinter die Mauer duckten.
bietet dem Betrachter ein buntes und bewegtes Bild. An seiner Ostseite erstreckte sich bis in die frühen 50er Jahre des letzten Jahrhunderts die Ribnitzer Badeanstalt mit regem Treiben.Jährlich verwandelt sich das Hafengelände in einen Schauplatz nationaler und internationaler Segelwettbewerbe für Kiner und Jugendliche.
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Die Fischereigerechtigkeit auf dem "Binnensee" gehört der Stadt Ribnitz schon von alters her (1311 durch Erich von Dänemark beurkundet). 1879 wurde der heutige Hafen erbaut und mehrfach erweitert. Von hier aus verband ein regelmäßiger Schiffsverkehr die Stadt mit dem Fischland und mit Damgarten.
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wurde etwa Anfang des 15.Jh.erbaut und ist somit eines der ältesten erhaltenen Stadttore Mecklenburg-Vorpommerns. Urkundlich erwähnt wird ein Tor dieses Namens bereits 1290. Es hat viele Kriege überstanden, vielen Abrissversuchen getrotzt und vielen Künstlern als Modell gedient. 1930 wurde das Torhaus an der Südseite abgerissen, um den Verkehr am Tor vorbeizuführen. Von allen Seiten und zu jeder Jahreszeit übt dieses Bauwerk auf den Betrachter eine besondere Anziehungskraft aus.
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Nach der Grundsteinlegung 1984 konnte die Kirche am 10 Februar 1985 geweiht werden.
Ihren Namen verdankt sie den beiden älteren Schwestern, der Klosterkirche(„Hl. Klara“) und der „Marien“-Stadtkirche.
Sie wurde auf dem Grundstück des ehemaligen Pfarrgartens angelegt. Über einen Vorraum gelangt man in den Kirchenraum, mit Zugang zur Sakristei und einem Beichtraum.
Auf der Empore steht die Jehmlich-Orgel, finanziert mit Spenden der Gemeinde, der Partnergemeinde aus Freren und Buxtehude und großzügigen Einzelspenden.
Unter dem Altar sind die Reliquien von Bischof Ansgar, von Papst Innozenz XI. und von römischen Märtyrern eingesenkt.
Stolz ist die Gemeinde Auf die „Strahlenkranzmadonna“, eine der Weltbekannten „Ribnitzer Madonnen“, die sie als Leihgabe erhielt.
Um eine kostspielige Erdaufschüttung für das abschüssige Gelände zu umgehen, suchte man nach einer Lösung und fand sie, indem das ganze Gebäude unterkellert wurde.
In den Kellerräumen steht neben einer Küche, dem Sanitärtrakt und einem kleinen Jugendraum ein geräumiger Saal für die unterschiedlichen Aktivitäten der Gemeinde zur Verfügung. Jeweils einmal monatlich finden hier der Kirchenkaffee und der Seniorennachmittag statt. Einmal in der Woche proben der Chor und die Bläsergruppe mit der Organistin und in vierzehntägigem Abstand trifft sich der Näh - und Bastelkreis. Für die drei Gemeinden Ribnitz, Graal–Müritz („St. Ursula“) und Marlow („St. Paulus“) ist sie die Pfarrkirche.
erhielt seinen Namen nach der um 1290 vom Rat der Stadt hier gestifteten Heiliggeistkapelle und dem zugehörigen Hospital. Beide wurden bei dem großen Stadtbrand 1455 zerstört. Spuren eines Friedhofs fand man bei späteren Bauarbeiten.
Hier wurde 1803 die Ribnitzer Synagoge, ein "schlichter quadratischer Bau", errichtet. 1939 riss man das Gebäude ab und erbaute auf den Fundamenten eine "Transformatorstation mit Geschäftszimmer und Wohnung" für die Elektrizitätsgesellschaft.
| 1323 durch Heinrich II. von Mecklenburg, genannt der Löwe, gestiftet, gibt es einen anschaulichen Eindruck von einer mittelalterlichen Klosteranlage. Aus der Gründungszeit des Historisches Klarissenklosters blieb nur die Klosterkirche erhalten. In ihr werden u. a. Zeugnisse mittelalterlicher sakraler Kunst bewahrt (z. B. die "Ribnitzer Madonnen"). Der ehemalige Nonnenchor, heute Chorsaal genannt, bildet dafür einen würdigen Rahmen. Im Zuge umfassender Rekonstruktions- und Sanierungsarbeiten wurden in den letzten Jahren die Gebäude unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten nutzbar gemacht. Die Arbeiten an und in der Kirche und im Klosterinnenhof dauern in den nächsten Jahren noch an. Der Klosterkomplex beherbergt heute neben dem einzigartigen "Deutschen Bernsteinmuseum" und der "Galerie im Kloster" für moderne Kunst auch das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek,das Standesamt und Wohnungen.
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Erbaut 1872 bis 1874 als "Höhere Bürgerschule" liegt das Gebäude am Bauermeisterplatz. Auf dem Gelände hinter der Schule befand sich bis 1938 der alte jüdische Friedhof. Theodor Bauermeister war der erste Direktor der "Höheren Bürgerschule". In den Jahren von 1950 bis 2009 trug das ehemalige Gymnasium den Namen des durch sein Wirken weit über die Grenzen Mecklenburgs hinaus bekannten Heimatforschers und Begründers des Mecklenburgischen Wörterbuchs Richard Wossidlo. Heute wird das ehrwürdige Gebäude durch die Kinder der nach dem ersten Direktor benannten Grundschule "Theodor Bauermeister" mit Leben erfüllt.
In diesem Haus mussten die drei letzten Ribnitzer Jüdinnen seit 1941 in einer Wohnung zusammenleben. Im Juli 1942 wurde eine von ihnen in Rostock der Gestapo übergeben, die beiden anderen Frauen wurden im November 1942 nach Theresienstadt deportiert. Das Haus nannte man das "Judenhaus".
Die frühere "Höhere Mädchenschule", auch "Gerbersche Stiftung" genannt, wurde 1905 bezogen. Nach der Zusammenlegung der Realschule und der höheren Mädchenschule 1931 blieb in diesem Gebäude eine Mädchenschule. Seit dem Kriegsende führte die Schule den Namen Grundschule II und wurde 1956 in eine 10-klassige Mittelschule umgewandelt. 1991 wurde die damalige Polytechnische Oberschule "Friedrich Engels" dem Gymnasium zugeordnet. Mit Umzug des Gymnasiums nach Damgarten wurde lange Zeit eine sinnvolle Nutzung gesucht. 2009 begann der Umbau und die Sanierung zur Kindertagesstätte.
erlebte 1888 die Eröffnung der Bahnstrecke Ribnitz - Stralsund und 1889 Ribnitz- Rostock. Damit lagen die beiden Städte Ribnitz und Damgarten an der Nahtstelle zwischen Mecklenburg und Vorpommern auch an einer wichtigen Ost - West Verkehrsverbindung.
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bietet Fußgängern und Radfahrern die Möglichkeit, abseits vom Straßenverkehr, die reizvolle Landschaft rund um den Bodden kennenzulernen. Im Bereich des Stadtgebietes wird gern die Gelegenheit genutzt, gefahrlos und mit "Seeblick" vom Stadtteil Damgarten zum Ortsteil Körkwitz zu gelangen.
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Früher bildete der Pass von Damgarten die Grenze zwischen zwei Ländern, heute ist er die Verbindung zwischen zwei Stadtteilen in einem Land. Den Pass kaufte die Stadt Ribnitz 1286 von den Herren von Dechow und erhob seitdem den Brückenzoll. 1809 erkämpfte sich Ferdinand von Schill an dieser Brücke den Übergang über die Recknitz. 1889 beschloss der Landtag die Ablösung des Brückenzolls. Das letzte Passhaus, 1847 erbaut, fiel im Juli 1994 Brückenbauarbeiten zum Opfer. Die Höhe des Wasserstandes der Recknitz bei der Sturmflut 1872 war an diesem Haus noch abzulesen.
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wurde 1897 am Hafen von Damgarten, von dem Ribnitzer Unternehmer Walter Selk 1897 erbaut. Das Unternehmen, das Rüdersdorfer Kalk zu Kalkstein brannte und Mauerkalk herstellte, hatte nur kurze Zeit Bestand. Heute erinnert lediglich der Dachaufsatz an den früheren Kalkofen.
bietet dem Betrachter ein malerisches Bild und ist von regem Treiben erfüllt. Bis zur Eröffnung der Bahnstrecke Rostock - Stralsund wurde ein großer Teil des Transportes von Baumaterialien und landwirtschaftlichen Produkten auf dem Wasserwege durchgeführt.Heute ist der Hafen einbeliebter Anlegeplatz für Wassersportler.
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wurde 1929/30 erbaut. Das alte Rathaus, 1741 in Fachwerkbauweise auf dem gleichen Platz errichtet, verbrannte 1928. Das damals vorhandene wertvolle Stadtarchiv fiel bis auf wenige Stücke, die gerettet werden konnten, den Flammen zum Opfer. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Gebäude lange Jahre als Kommandantur der hier stationierten sowjetischen Streitkräfte. In den 80er Jahren wurde es grundlegend saniert und dient seither als Verwaltungsgebäude der Doppelstadt.
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war früher eine typische Handwerkerstraße. Viele Gewerbetreibende waren hier angesiedelt. Noch heute gewinnt man einen Eindruck von dem vergangenen Treiben, wenn man die schmale Straße mit dem Kopfsteinpflaster entlangspaziert.
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hat ihren Ursprung in der Stadtgründungszeit. 1723 erhielt sie einen Fachwerkturm, der erst 1887 massiv erbaut wurde. Wahrscheinlich befand sich früher an dieser Stelle eine wendische Tempelburg. Im Inneren der Kirche befindet sich ein Altarschnitzwerk aus dem 15. Jahrhundert.
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Sehenswert sind die alten Fachwerkhäuser in der Stralsunder Straße, z.B. Nr. 29, erbaut 1767, mit Balkeninschrift.
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wurde 1852 erbaut und lieferte bis zum Beginn unseres Jahrhunderts ihre Produkte (verschiedene Arten von Flaschen und Gläsern) bis nach Rostock, Schwerin und Lübeck. 1913 wurde das Werk stillgelegt. Bis heute heißen die noch erhalten gebliebenen Häuser rechtsseitig am Beginn der Saaler Chaussee "Glashütte".